ⓘ Karl von der Aa. Der Sohn eines Schneidermeisters verbrachte nach dem Tod seines Vaters 1883 seine Kindheit und Jugend bei Verwandten in Esens. Dort besuchte er ..

                                     

ⓘ Karl von der Aa

Der Sohn eines Schneidermeisters verbrachte nach dem Tod seines Vaters 1883 seine Kindheit und Jugend bei Verwandten in Esens. Dort besuchte er die Rektorschule, nahm Privatunterricht und absolvierte bis 1896 das Lehrerseminar in Northeim. Seine erste Anstellung fand von der Aa als Volksschullehrer in Langenholtensen und danach an der Northeimer Bürgerschule. 1898 ließ er sich als Hilfslehrer an die Handelsschule nach Göttingen versetzen, um gleichzeitig Vorlesungen auf ökonomischem Gebiet hören zu können.

1900 wurde er Ordinarius der Handelsabteilung der Handels- und Gewerbeschule Gnesen, ließ sich jedoch bereits drei Jahre später beurlauben, um 1904 an der Handelshochschule Leipzig sein Studium mit der Handelslehramtsprüfung zu beenden.

Am 18. Juli 1901 heiratete er Anna Wassmann aus Langenholtensen. 1903 wurde er Mitglied des Corps Hermunduria Leipzig.

Karl von der Aa wurde 1905 Direktor der Kaufmännischen Schule in Kassel und 1911 Direktor der Städtischen Höheren Handelslehranstalt in Bautzen in der Oberlausitz. Dort war er von 1919 bis 1922 gleichzeitig Vorsteher der Stadtverordneten. Ab 1920 durfte er den Titel eines Professors führen.

Als der Senat der Handelshochschule Leipzig 1922 beschloss, erstmals in Deutschland einen Lehrstuhl zur Ausbildung von Handelslehrern einzurichten, fiel die Wahl 1923 auf Karl von der Aa. Dies war die Geburtsstunde der Wirtschaftspädagogik. Er erhielt den Lehrstuhl für Handelsschulpädagogik und betriebswirtschaftliche Nachbargebiete, den er bis zum Tod 1937 innehatte. Von 1924 bis 1926 war er gleichzeitig auch Rektor der Handelshochschule. Im November 1933 unterzeichnete er das Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler.

Karl von der Aa gehörte vor 1933 zeitweilig der Deutschen Volkspartei an, war Mitglied der Internationalen Gesellschaft für kaufmännisches Bildungswesen und Mitglied des Deutschen Verbandes für das kaufmännische Bildungswesen. Zudem schloss er sich der Görlitzer Freimaurerloge Zur Mörgenröte an.

                                     

1. Werke

Karl von der Aa verfasste mehrere Lehrbücher zur Wirtschaftslehre und zur Wirtschaftsgeografie. Sein Lehrbuch Volk, Raum, Wirtschaft erschien bis 1945 in 18 Auflagen und sein Lehrbuch des kaufmännischen Schriftverkehrs mit Vertragskunde bis 1944 in sieben Auflagen.

                                     
  • AA steht als Abkürzung für: AA - Rating, Ratingcode von Ratingagenturen, siehe Rating Ratingcodes Academia de Artes, mexikanische Kunstakademie Akademie - Ausgabe
  • Von der Aa ist der Name folgender Personen: Albert von der Aa 1894 1978 Schweizer Politiker SP und Redakteur Karl von der Aa 1876 1937 deutscher
  • Kober 125 AA ist eine Unterlagsrebe zur biotechnischen Bekämpfung der Wurzelreblaus bei reblausanfälligen Rebsorten. Sie gehört zur Gruppe der Vitis berlandieri
  • Pflanzengattung Aa gehört zur Familie der Orchideen Orchidaceae Die etwa 27 Pflanzenarten gedeihen terrestrisch in Hochlagen meist der Anden. Aa - Arten wachsen
  • Die Aa ist ein kleiner Fluss im Osten der Provinz Noord - Brabant in den Niederlanden. Sie hat namentlich eine Länge von ungefähr 72 km, ist jedoch keine
  • Der Aa - kerk, auch die A - kerk genannt, ist ein Kirchengebäude im Zentrum der Stadt Groningen. Sie ist neben der Martinikerk das wichtigste erhaltene mittelalterliche
  • niederländischer Maler Aa Jan van der niederländischer Kartograph Aa Karl von der 1876 1937 deutscher Wirtschaftspädagoge Aa Michel van der 1970 niederländischer
  • Der Herr Karl ist ein knapp einstündiger zwischen Theaterstück und Kabarett angesiedelter Monolog, der 1961 von Helmut Qualtinger und Carl Merz geschrieben
  • Auswärtigen Amt AA Leiter der Referate für Wirtschaft und Reparationen. 1924 wurde er Ministerialdirigent. Hier war er maSgeblich an dem Projekt der deutsch - österreichischen
  • auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt. Zahlreiche Beiträge in XX. Century Shanghai 1940 1945, Propagandazeitung des AA für Ostasien des
  • Unterscheidung von seinem gleichnamigen Vater wird er auch häufig Carl Begas der Jüngere bzw. Karl Begas der Jüngere genannt. Karl Begas war der Sohn des Malers