ⓘ Petrus van der Aa war der Sohn von Elise Blocx und Johann van der Aa, der einer angesehenen, bereits im 11. Jahrhundert bezeugten flandrischen Patrizierfamilie ..

                                     

ⓘ Petrus van der Aa

Petrus van der Aa war der Sohn von Elise Blocx und Johann van der Aa, der einer angesehenen, bereits im 11. Jahrhundert bezeugten flandrischen Patrizierfamilie entstammte. Diese war von Brügge nach Brabant übergesiedelt und verzweigte sich nach Löwen, Mechelen und Antwerpen. Ob gerade der Zweig, dem Petrus angehörte, calvinistisch war, möge dahingestellt bleiben. Mitglieder der Familie zeichneten sich in den Kämpfen der Niederländer gegen die Spanier aus.

Petrus van der Aa studierte in seiner Heimatstadt, wurde im Oktober 1559 Doktor beider Rechte und erhielt 1562, als Johann Ramus eigentlich Johann Tack von Löwen nach Douai berufen wurde, als dessen Nachfolger an der Universität Löwen die Professur für römisches Recht. Vor dem Oktober 1565 vermählte er sich mit Margarete oder Maria Vanden Broeck. Am 13. Dezember 1565 trat er in den souveränen Rat von Brabant. Am 17. März 1575 erreichte er am kaiserlichen Hof die Adelsbestätigung mit Wappenbesserung. Er war ein Günstling des Viglius und wurde 1574 zum Präsidenten des Oberlandesgerichts des Herzogtums Luxemburg und der Grafschaft Chiny ernannt. Diese ansehnliche Stelle bekleidete er, am 31. Oktober 1583 zum eques auratus erhoben, bis zu seinem Tod. Politisch gehörte er zu den Gegnern König Philipps II. von Spanien.

                                     

1. Werke

Schon 1558, also noch bevor Petrus van der Aa promovierte, erschien in Löwen bei Stephan Valerius seine erste Schrift, das in geringer Auflage publizierte Prochiron sive Enchiridion judiciarum mit einer Vorrede de ordine judiciario apud veteres usitato. Sein zweites Werk Commentarii de privilegiis creditorum, nach der Unterschrift der Vorrede 1560 zu Antwerpen erschienen, wurde im Tractatus tractatuum juris Bd. 18, S. 110ff. und in Gerard Meermans 1751–53 erschienenem Novus thesaurus juris civilis et canonici Bd. 2, S. 671ff. wieder abgedruckt. Es war Joachim Hopper gewidmet und behandelte u. a. die Verfahrensformen, durch die Gläubiger ihre Rechte geltend machen konnten sowie das Thema, welche Erben von Verstorbenen gegenüber Gläubigern haftpflichtig waren. Gleichwohl verdankt der Verfasser sein großes Ansehen wohl weniger diesen Schriften als seinem praktischen Wirken.

                                     
  • Christianus Carolus Henricus van der Aa 1718 1793 niederländischer lutherischer Theologe Christianus Petrus Eliza Robidé van der Aa 1791 1851 niederländischer
  • Komponist Petrus van der Aa 1530 1594 flandrischer Jurist Philips van der Aa nach 1586 oranischer Jurist und Staatsmann Pieter van der Aa 1659 1733
  • Abraham Jacob van der Aa 7. Dezember 1792 in Amsterdam 21. März 1857 in Gorinchem war ein niederländischer Lexikograph und Literat. Der Sohn des Rechtsanwalts
  • Christianus Petrus Eliza Robidé van der Aa 7. Oktober 1791 in Amsterdam 14. Mai 1851 in Oosterbeek war ein niederländischer Jurist, Schriftsteller
  • Blasien im Südschwarzwald Petrus van der Aa 1530 1594 niederländischer Jurist Petrus Abaelardus 1097 1142 Philosoph Petrus Alfonsi 11. Jahrhundert
  • Theologe. Christianus Carolus Henricus van der Aa war der Sohn des in Zwolle berufstätigen Predigers Balduin van der Aa 1741 und dessen Frau. Er studierte
  • Petrus van Oeckelen 15. August 1792 in Breda 13. August 1878 in Glimmen war ein niederländischer Orgelbauer und Carilloneur. Petrus van Oeckelen
  • niederländischer Komponist Aa Petrus van der 1530 1594 flandrischer Jurist Aa Philips van der oranischer Jurist und Staatsmann Aa Pieter van der 1659 1733
  • Die Orgeln der Der Aa - kerk Groningen sind die Bolswarder Orgel im südlichen Querschiff und die groSe Schnitger - Orgel auf der Westempore. Diese wurde
  • Sijthoff, Leiden, 19 Abraham Jacob van der Aa Biographisch woordenboek der Nederlanden, bevattende levensbeschrijvingen van zoodanige personen, die zich op
  • antrat. Unter Petrus van Mastricht promovierte er am 12. Oktober 1682 zum Doktor der Theologie. Er wurde 1683 ordentlicher Professor der Theologie und