ⓘ Philip Aabergs Mutter ist Helen Ann Aaberg. Er wuchs in Chester, Montana auf. Dort arbeitete seine Mutter auf dem Postamt. Philip spielte dort schon in jungen J ..

                                     

ⓘ Philip Aaberg

Philip Aabergs Mutter ist Helen Ann Aaberg. Er wuchs in Chester, Montana auf. Dort arbeitete seine Mutter auf dem Postamt. Philip spielte dort schon in jungen Jahren Klavier. Ersten Klavierunterricht erhielt er mit vier Jahren. Seinen ersten Auftritt als Pianist hatte er mit sieben Jahren. Mit vierzehn spielte er Schlagzeug und Orgel in einer Rock ’n’ Roll-Band, die er gemeinsam mit seinem Bruder auf der Highschool gegründet hatte. Er spielte Baritonhorn und Tuba in der Chester Highschool Band. Mit fünfzehn nahm er am Whitworth College in Spokane, Washington bei Margaret Saunders Ott, einer Absolventin der Juilliard School of Music und Leiterin der Fachbereichs Klavier des Colleges. Für Aaberg bedeutete dies zweimal im Monat eine zwölfstündige Zugfahrt einfach. Zuvor hatte er Unterricht bei Ruth Lucke in Havre. Seine ersten Konzerte als Klaviersolist mit großem Orchester gab er im Alter von sechzehn Jahren. Er spielte mit Orchestern in Spokane, Bozeman and Billings. 1967 erhielt er den Young Artist Award der Billings Symphony Society. Die High School schloss er 1967 ab. Seine musikalischen Fähigkeiten verschafften ihm 1967 eine Leonard Bernstein Scholarship an der Harvard University, das er mit einem Bachelor of Arts abschloss. 1971 nahm er am Marlboro Music Festival teil, bei dem Rudolf Serkin als musikalischer Direktor fungierte. Danach lebte er in Des Moines und studierte dort an der Drake University Klavier bei Kenneth Drake. Darauf ging er nach Kalifornien und spielte Rock- und Popmusik ein. Er war Keyboarder der The Elvin Bishop Band und ging mit Peter Gabriel auf Tournee. Mit Kenny Rogers, Vince Gill und The Doobie Brothers machte er Schallplattenaufnahmen und spielte mit John Hiatt, Vinnie Colaiuta und weiteren bekannten Künstlern. Bis 1985 hatte er an über 40 Alben als Keyboarder mitgewirkt. 1985 begann er ernsthaft mit der Komposition eigener Musik und er unterschrieb einen Vertrag mit Windham Hill Records. Seine Plattenkarriere begann 1985 mit dem Album High Plains, erschienen bei Windham Hill Records, mit Solo- und Ensembleaufnahmen. Das Album erhielt sehr gute Kritiken und verschaffte ihm internationale Anerkennung. Aaberg spielte mit dem Boston Pops Orchestra, nahm beim Marlboro Chamber Music Festival teil, spielte Erstaufführungen zeitgenossischer Werke mit dem Paul Dresher Ensemble und spielte mehr als 200 Alben für die Serie All-American Jazz für PBS ein. Dies brachte ihm 2008 eine Emmy Nominierung ein. 2008 erhielt er auch für den Soundtrack zum von Montana PBS produzierten Film Class C: The Only Game in Town eine Emmy Nominierung.

Seit 2000 produziert Aaberg seine Platten unter dem eigenen Label Sweetgrass Music, das er mit seiner Frau Patty gründete. Sein Soloalbum Live from Montana wurde 2001 für einen Grammy in der Kategorie Best New Age Album nominiert. Aaberg beherrscht verschiedenste Musikstile wie Rock, New-Age, Boogie-Woogie, Blues und Jazz bis hin zur Klassik und hat in allen Bereichen von Musikkritikern gelobte, teilweise preisgekrönte Platten eingespielt. Inzwischen liegt sein Schwerpunkt bei kammermusikalischem Jazz.

Seit 2002 lebte er mit seiner Frau und seinem Sohn Jake wieder in Chester. Hier betrieben sie das The Great Northern Bed & Breakfast. Aaberg erhielt den Governors Award for the Arts und einen Montana Arts Council Innovator Award. Am 14. Dezember 2012 verlieh ihm die Montana State University die Ehrendoktorwürde. Nach 14 Jahren in Chester zog Aaberg 2017 mit seiner Familie nach Helena Montana.

                                     

1.1. Diskografie Soloalben

  • Upright 1989 – Piano solo und Rock Ensemble
  • High Plains Christmas 2013 – Piano solo
  • Meridian 1991 – Piano solo
  • Out Of The Frame 1988 – Piano solo und Ensemble. Das Album wurde im März 1988 bei Windham Hill Records veröffentlicht. Sieben der Nummern spielte Aaberg solistisch am Klavier. Bei den anderen Nummern wurde er von verschiedenen Instrumentalisten unterstützt. So wirken Darol Anger, Kenneth Nash, Brian MacLeod 1952–1992, Michael Hedges, Mike Marshall, David Abel und die Sängerin Barbara Higbie * 1958 mit.
  • Cinema 1992 – Piano solo
  • High Plains 1985 – Piano solo. Es ist Philip Aabergs erstes Soloalbum und wurde im Oktober 1985 beim Label Windham Hill Records veröffentlicht. Es ist eine Liveaufnahme. Die Stücke sind alle von Aaberg komponiert und von der Natur seiner Heimat Montana inspiriert. Es ist eine Mischung verschiedener Musikstile wie Blues, Jazz, Klassische Musik und Rock ’n’ Roll.
  • Christmas 2000 – Piano solo
  • Blue West 2005 – Piano solo
  • Versatile 2017 – Piano solo
  • Field Notes 2000 – Piano solo
  • Live from Montana 2002 – Piano solo
                                     

1.2. Diskografie Mit anderen Künstlern

  • The Romantic Music of Eric Funk 2001 – Latvian National Symphony Orchestra, Terje Mikkelsen Leitung, Philip Aaberg Klavier
  • New Grange 1999 – als Mitglied der Gruppe New Grange
  • Tasting The Wine Country 2001 – als Mitglied des Mike Marshall Quintet
  • Montana Wild Cats 2013 – Jack Walrath, Philip Aaberg und Kelly Roberti
  • A Christmas Heritage 1998 – als Mitglied der Gruppe New Grange
  • The Shape Of The Land 1986 – mit den Gitarristen Michael Hedges und William Ackerman. Soundtrack zum japanischen Film Uemura Naomi monogatari deutsch: Verschollen im Schnee
  • Meridian 1990 – in Zusammenarbeit mit Bernie Krause
  • Three Part Inventions – Improvisations on Bach 2009 – in Zusammenarbeit mit Eugene Friesen und Tracy Silverman
  • A Wild Christmas 1995 – in Zusammenarbeit mit Bernie Krause
  • Beyond Spirit Tailings 2005 – in Zusammenarbeit mit Ellen Baumler
  • CrossTime 2008 – in Zusammenarbeit mit Darol Anger
  • Morning Walk 1987 – als Mitglied der Gruppe Metamora
                                     
  • Philip Aaberg 1949 US - amerikanischer Pianist und Komponist Simone Aaberg Kaern 1969 dänische Künstlerin und Fliegerin Siehe auch: Aaberge Aberg
  • Klassischer Philologe und Numismatiker Karan Armstrong 1941 Sopranistin Philip Aaberg 1949 Pianist und Komponist Wanda Jewell 1954 Sportschützin
  • Longhair, The Doors, Frank Zappa, Vince Guaraldi, Randy Newman, Al Kooper, Philip Aaberg Duke Ellington, Henry Butler, James Booker, Dr. John und vielen mehr
  • City, New York: St. Martin s Press, 1989, S., 54f ISBN 0 - 312 - 02573 - 4 Philip Aaberg Homepage Elvin Bishop Normdaten  Person GND: 134329929 OGND, AKS
  • Tillige omfattende Norge for Tidsrummet 1537 1814. 1. Auflage. Band 1: Aaberg Beaumelle. Gyldendalske Boghandels Forlag, Kopenhagen 1887, S. 603 604 dänisch
  • Tillige omfattende Norge for Tidsrummet 1537 1814. 1. Auflage. Band 1: Aaberg Beaumelle. Gyldendalske Boghandels Forlag, Kopenhagen 1887, S. 386 387 dänisch
  • Stewart 1989 Secrets mit Allan Holdsworth 1989 Upright mit Philip Aaberg 1989 The Best of Feldman and the Generation Band mit Victor Feldmann
  • Tillige omfattende Norge for Tidsrummet 1537 1814. 1. Auflage. Band 1: Aaberg Beaumelle. Gyldendalske Boghandels Forlag, Kopenhagen 1887, S. 196 dänisch
  • Tillige omfattende Norge for Tidsrummet 1537 1814. 1. Auflage. Band 1: Aaberg Beaumelle. Gyldendalske Boghandels Forlag, Kopenhagen 1887, S. 1 2 dänisch
  • William Ackerman Alex de Grassi David Cullen Michael Hedges Tuck Patti Philip Aaberg Joel DiBartolo Philippe Saisse Mike Marshall Vangelis George Winston
  • RCA Victor 2006 Pure Michael Hedges RCA 1979 Out of the Frame Philip Aaberg 1983 Past Light Will Ackerman 1986 Unusual Weather Michael Manring